Die technische Seite verstehen
Transformer-Architekturen, Attention-Mechanismen, Fine-Tuning – das sind keine leeren Buzzwords, sondern Konzepte, die Zeit brauchen. Und das ist okay. Niemand erwartet, dass du nach zwei Wochen Papers über Selbstaufmerksamkeit schreibst.
Was hilft: Baue dir eine Art mentale Landkarte. Verstehe erst grob, wie die Teile zusammenhängen, bevor du in die Details gehst. Viele verlieren sich in mathematischen Feinheiten, ohne das große Bild zu kennen.
Ein häufiger Fehler: Zu viel Theorie auf einmal, ohne praktische Bezüge. Wechsel zwischen Lesen und Ausprobieren ab – sonst wird's schnell abstrakt und frustrierend.
Realistische Erwartungen setzen
Sechs Monate sind ein guter Zeitrahmen, um von "Ich weiß grob, was ein LLM ist" zu "Ich kann damit arbeiten und verstehe die Grenzen" zu kommen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Wer dir verkauft, dass es in drei Wochen geht, lügt.
Und dann gibt es noch die Sache mit den Kosten. Fine-Tuning kann teuer werden, APIs schlagen ins Budget, und Rechenzeit ist nicht umsonst. Plan das ein, bevor du zu ambitioniert wirst.
Bleib skeptisch und kritisch
Nicht alles, was als "bahnbrechend" verkauft wird, ist es auch. LLMs haben echte Einschränkungen – sie halluzinieren, reproduzieren Bias, und manchmal funktionieren sie einfach nicht wie erwartet. Das zu akzeptieren ist Teil des Lernprozesses.